1. Warum bekommen wir selbst im Schnee einen Sonnenbrand?
① UV-Strahlen haben nichts mit der Temperatur zu tun
Sonnenbrand wird durch ultraviolette (UV-)Strahlen verursacht. Die Menge der UV-Strahlen wird nicht durch die Temperatur, sondern durch die Umgebungstemperatur bestimmt
- Sonnenstand (Jahreszeit und Tageszeit)
- Elevation
- Wolkenmenge
- Bodenreflexion
Es hängt davon ab:
Anders ausgedrückt: Selbst wenn es kalt ist, scheinen bei Sonnenschein immer noch UV-Strahlen auf die Erde
② Schnee reflektiert ultraviolette Strahlen stark
Normalerweise reflektiert der Boden nur etwa 10 % der UV-Strahlen,
Schnee hingegen reflektiert etwa 80 % der UV-Strahlen.
Mit anderen Worten, in den schneebedeckten Bergen,
- Direkte UV-Strahlung von oben
- UV-Strahlen, die vom Boden (Schnee) reflektiert werden
Es wird ein Doppelangriff
Daher ist es leicht, sich im unteren Gesichtsbereich (Kinn, unter der Nase, unter den Augen) einen Sonnenbrand zuzuziehen
3. Je größer die Höhe, desto stärker die ultravioletten Strahlen
Man sagt, dass mit jedem Höhenzuwachs von 1000 m die UV-Strahlung um etwa 10-12 % zunimmt
Skigebiete befinden sich oft in Höhenlagen von 1.000 bis 2.000 Metern, daher ist die UV-Strahlung dort viel stärker als auf Meereshöhe
An den Hängen von Hokkaido, Tohoku und Nagano kann die UV-Strahlung so hoch oder sogar höher sein als die am Strand im Hochsommer
4. Im Winter lässt man leicht die Wachsamkeit nach
- Keine Sorge
- Es ist nicht heiß
- Das Sonnenlicht fühlt sich sanft an
Diese „Schwäche des Körpers“ kann zu Nachlässigkeit führen,
doch UV-Strahlen schädigen die Haut weiterhin.
2. Merkmale von Schneebränden
Sonnenbrand durch Schnee (auch als „Schneebräune“ bekannt) weist einige Unterschiede zum normalen Sonnenbrand auf
① Nur das Gesicht verbrennt leicht
Obwohl der Körper mit Winterkleidung bedeckt ist,
- Gesicht
- Nacken
- Ohr
- Lippen
Dies sind die Bereiche, die am leichtesten der Witterung ausgesetzt sind und am häufigsten verbrennen
Bräunungsstreifen von Skibrillen sind besonders häufig beim Skifahren oder Snowboarden
② Auch die Augen sind beschädigt
Ultraviolette Strahlen können auch die Augen schädigen.
In schneebedeckten Bergen kann es zu Schneeblindheit (ultravioletter Keratitis) kommen.
Zu den Symptomen gehören:
- Augenschmerzen
- Hyperämie
- Die Tränen hören nicht auf
- Grollendes Gefühl
Schutzbrille und UV-Schutz-Sonnenbrille sind unerlässlich
3. Aufgesprungene Lippen
Die Haut Ihrer Lippen ist dünn und wird durch UV-Strahlung leicht geschädigt.
Trockenheit und UV-Strahlung können zu Rissen und Abschälen führen.
3. Wie hoch ist die UV-Strahlung im Winter?
Die Aussage „Im Winter gibt es weniger UV-Strahlung“ ist teils richtig, teils falsch
Es stimmt, dass die Menge an UV-Strahlung geringer ist als im Hochsommer.
- klarer Himmel
- Große Höhen
- Schneespiegelung
Wenn diese Bedingungen zusammentreffen, kann die UV-Strahlung stärker sein, als Sie es vielleicht wahrnehmen
Besondere Vorsicht ist von März bis April geboten.
Obwohl die Temperaturen niedrig sind, erreicht die UV-Strahlung Werte wie im Frühling und Frühsommer.


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